Parrocchia Santa Maria Immacolata delle Grazie
Viale Papa Giovanni XXIII, 13 - 24121 Bergamo
Tel. 035-237630
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DER " SANTO JESUS" IN DER KIRCHE " Hl. Maria delle Grazie"


Die Dokumente jener Epoche beweisen dass im Jahre 1422 der Adlige Pietro Ondei sich entschloss, dem Heiligen Bernhardin von Siena einen Acker ausserhalb den Stadtmauern von Bergamo zu schenken, dami t er einen Kloster zu Ehre der Gnadenreichen Jungfrau Maria errichten koennte. Der Heilige hatte sich 1419 in Bergamo angesiedelt und predigte dort die Verehrung dem heiligen Namen Jesus und den Frieden zwischen den verfeindenten Parteien innerhalb der Stadt. Auf der Aussenmauer des Klosters liess der Heilige das Bild des unter dem Kreuz fallenden Christus bemahlen. Am Abend des 30. April 1544 sahen verschiedene Zeuge, wie das Jesusbild Blut von dem Stirn zu schwitzen begann. Am 5. April 1575 spruehte das Bild nochmals Blut und der Hl. Karl Borromaeus , Erzbischof von Mailand, damals apostolicher Visitator in unseren Dioezese, stellte die Echtheit des Wunders fest. Am 15. September 1608 um ungefaehr 10 Uhr, sahen zwei Jugendlichen wie das Christusbild aufstand, das Kreuz von der linken zum rechten Schulter schob und wieder Blut schwitzte, waehrend das Gewand, urspruenglich rot und blau gefaerbt, golden mit weissem Rand wurde. Ein Heiligenschein erschien um das Haupt und die Stigmata erschienen auf den Haenden und Fuessen: das Bild des Kreuztragenden Christus verklaerte sich also zum auferstandenen Herrn. Die verwandelte Ikone erwies sich weiter als wundervolle Gnadenspenderin. Die dauerhaft starke Verehrung der Glaeubigen fuehrte zum Entschluss, eine das Bild enthaltene Kapelle an die Klostermauer zu errichten. Nach der Zerstoerung des alten Klosters wurde das Fresko 1889 in die gleichnamige Kapelle innerhalb der neuen, vierzehn Jahren zuvor geweihten Kirche der Hl. Unbefleckten Gnadenreichen Maria uebergefuehrt. Die Ikone steht immer noch im Mittelpunkt von unveraenderter Verehrung, echter Frommigkeit und tiefen Gebeten. Unter den eiferndsten Verehrern war der Hl. Papst Johannes XXIII., der die Messe fuer die Soldaten waehrend dem ersten Weltkrieg in dieser Kirche feierte: er verfasste auch im Jahre 1914 den ersten wissenschaftliche Aufsatz ueber die Geschichte des Bildes. Die Gedenktafel am Eingang der Kapelle erwaehnt die Ablaesse, welche beim Besuch des Raumes erhalten warden koennen. NEL RIQUADRO (IM BILD): Freskobild ueber dem inneren Eingang der Kapelle, nach der Verklaerung von 1608 verfertigt. Es zeigt die urspruengliche Szene, hinzu sind die Heiligen Bernhardin und Franziskus als Hilfeleister fuer den Kreuztragenden Christus dargestellt.

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